
Ende 2025 waren in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 34,986 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 3,836 Millionen (12,3 Prozent) mehr als zehn Jahre zuvor.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Ende 2025 waren in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 34,986 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 3,836 Millionen (12,3 Prozent) mehr als zehn Jahre zuvor.

Der Paritätische kritisiert das Ergebnis des Vermittlungsausschusses zum Schuldnerberatungsdienstegesetz. Nach der jüngsten Einigung von Bundesrat und Bundestag im Vermittlungsausschuss ist die kostenfreie Schuldnerberatung bedroht.

In erster Lesung wurde im Bundestag der Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Modernisierung und Digitalisierung der Arbeitsförderung“ behandelt. »Mit dem Entwurf soll die Handlungsfähigkeit des Staates durch entbürokratisierte und schnellere Verwaltungsverfahren gestärkt werden«.

Ob in der Produktion und Fertigung, der Gastronomie, der Pflege oder im Personen- und Güterverkehr: In vielen Engpassberufen sind Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte überdurchschnittlich stark vertreten. So hatten 56 % der Köchinnen und Köche im Jahr 2025 eine Einwanderungsgeschichte, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Technologischer Fortschritt verändert Unternehmen und Tätigkeitsprofile in rasantem Tempo. Damit wird Weiterbildung zu einer zentralen Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und berufliche Sicherheit. Die Weiterbildungsstudie 2026 der Bitkom Akademie zeigt: Die Bedeutung von Weiterbildung ist erkannt bei der konsequenten Umsetzung besteht weiterhin Handlungsbedarf.

Ein Blick auf die für das laufende Haushaltsjahr 2026 und das Vorjahr 2025 zugeteilten Bundesmittel für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ (und den Bundesanteil an den Gesamtverwaltungskosten), die Umschichtungen zu den Mitteln für den Bundesanteil an den Gesamtverwaltungskosten und die Ausgaben bis Ende August 2026.

Im Rahmen des gemeinsamen Aktionstags gegen Schwarzarbeit haben Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls gemeinsam mit Bediensteten der zuständigen kommunalen Schwarzarbeitsbekämpfungsbehörden in Bremen und Bremerhaven Kontrollen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung durchgeführt. Sie wurden dabei von Bediensteten der Finanzämter, der Gewerbeaufsicht, der Gewerbemeldestelle und der Sonderkommission Mindestentgelt unterstützt.

Rider sollen künftig direkt bei Essenslieferdiensten beschäftigt werden, nicht mehr bei Subunternehmern. Vorbild ist eine Regelung aus der Fleischindustrie.

Im Vergleich mit mehreren europäischen Nachbarn bauen die deutschen Dax-Konzerne laut einer Studie am massivsten Stellen ab. Die Berater von EY zählen 46.000 Arbeitsplätze weltweit.

Zum Nachteil von Frauen – dies ist der gemeinsame Nenner einer Vielzahl der aktuell geplanten Sparmaßnahmen der Bundesregierung, die Menschen in Bremen besonders empfindlich treffen werden, erklärt Landesfrauenbeauftragte Bettina Wilhelm im Vorfeld der für Samstag angekündigten Demonstration des DGB gegen den Sozialabbau.

Die Freie Hansestadt Bremen setzt sich im Bundesrat für die Einrichtung eines International Panel on Inequality (IPI) ein. Mit einer Entschließungsinitiative soll die Bundesregierung darin bestärkt werden, das geplante unabhängige internationale Expertengremium zu unterstützen und sich auf internationaler Ebene für dessen Umsetzung einzusetzen.

Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“, rechnet nach Jahren der Stagnation wieder mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft. Im Interview IAB-Forum erklärt er, welche Faktoren die Konjunktur anschieben und welche sich nach wie vor hemmend auf die Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt auswirken.

Der interne Untersuchungsbericht zu dem millionenteuren Umbau von zwei Räumen liegt jetzt vor. Das berichtet der Weser-Kurier. Demnach liegt die Hauptverantwortung bei der Geschäftsführung.

Diese Ansicht vertraten die zu einem öffentlichen Fachgespräch des Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen (PBnEZ) zum Thema „Zukunft der Arbeit“ geladenen Experten. „Wir sehen eine stabile Situation, in der sich Jobverluste und Jobzugewinne zurzeit aufheben“, sagte Thorsten Pinkepank, Head Sustainability Relations beim Chemieunternehmen BASF. Dr. Andreas Ogrinz, Geschäftsführer Fachkräfte, Innovation, Europa beim Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) sprach von einer „tiefgreifenden Verschiebung von Tätigkeiten und Kompetenzen“. KI ersetze nicht Arbeit, sie ergänze sie, sagte er.

Der Ausbau erneuerbarer Energien könnte die Bruttobeschäftigung in Deutschland steigern. Die aktuellen Gesetzesvorhaben bei Photovoltaik, Windkraft und Wärmepumpen würden diesen Beschäftigungsboom allerdings ausbremsen. Das zeigt eine Szenarioanalyse der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS).

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert von der Bundesregierung unter anderem, gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz den Pakt für berufliche Schulen von einer reinen Netzwerk- und Kommunikationsplattform zu einem echten Bund-Länder-Programm zur Förderung beruflicher Ausbildungsstätten weiterzuentwickeln und dafür unter anderem Mittel aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität für die Sanierung und Modernisierung von Berufsschulen, Ausbildungszentren und überbetrieblichen Berufsbildungsstätten bereitzustellen.

Ab dem 22. September 2026 setzt die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Telefon-Service eine KI-Assistenz namens „Klara“ ein. Sie nimmt Anrufe von Kundinnen und Kunden der Agenturen für Arbeit entgegen, erfasst grundlegende Anliegen und beantwortet in ausgewählten Pilotregionen Standardfragen eigenständig.

Eine Evaluationsstudie auf Basis administrativer Daten zeigt: Fünf Jahre nach dem Jobverlust ist die Beschäftigungswahrscheinlichkeit der Teilnehmenden um etwa vier Prozentpunkte höher als bei vergleichbaren Beschäftigten ohne Zugang zu einer Transfergesellschaft.

Wie aus einer Umfrage des Stellenportals Jobware hervorgeht, bewerten 2026 nur noch 37 Prozent ihre Aussichten als gut, 63 Prozent hingegen als schlecht oder sehr schlecht. Das steht in deutlichem Kontrast zu einer früheren Umfrage von 2021, als der Jobmarkt durch Boom und allgegenwärtige Klage über Fachkräftemangel gekennzeichnet war.

Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Fraktion FDP in der Bremischen Bürgerschaft.