
Das sind Ergebnisse einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young), die auf offiziellen Zahlen zur Beschäftigungsentwicklung und EY-Prognosen beruht.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Das sind Ergebnisse einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young), die auf offiziellen Zahlen zur Beschäftigungsentwicklung und EY-Prognosen beruht.

SPD-Chefin Nahles spricht sich für ein „Recht auf Arbeit“ aus. In einer Zeit, in der Roboter und künstliche Intelligenz die Arbeitswelt radikal verändern, ist das eine Politik, die nicht erfolgreich sein kann.
Das vertritt Thomas Straubhaar, Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere internationale Wirtschaftsbeziehungen, an der Universität Hamburg in der Zeitung DIE WELT.

In der SPD wird weiter über eine Reform des Sozialstaats debattiert. Arbeitsminister Hubertus Heil will sich vor allem gegen die härteren Strafen für junge Empfänger einsetzen.
„Überzogene Sanktionen, die in der Praxis nicht wirken, aber viele verunsichern, müssen weg“, sagte Heil den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND).

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) möchte ausbildungswillige Jugendliche gerechter fördern und den alten Flickenteppich aus Vorschriften und Zuständigkeiten abschaffen.
Die Vorsortierung von jungen Leuten ist dem Vorstandsvorsitzenden der BA, Detlef Scheele, ein Dorn im Auge. „Wir wollen den Jugendlichen Beratung und Ausbildungsplatzsuche aus einer Hand anbieten, unabhängig davon, ob ihre Eltern Grundsicherung bekommen oder nicht“, sagte er der Süddeutschen Zeitung.

Die Bundesagentur für Arbeit erwartet für 2019 neue Rekordwerte bei der Beschäftigung. «Die Arbeitslosigkeit sinkt weiter. Das Risiko, seinen Job zu verlieren, ist so niedrig wie seit Jahren nicht mehr», sagte der Chef der Bundesagebtur für Arbeit, Detlef Scheele, der «Bild»-Zeitung.
Im neuen Jahr würden besonders auch Menschen profitieren, die schon sehr lange arbeitslos sind.

Das System gehört renoviert, nicht geschlachtet. Mehr Augenmaß täte der Diskussion gut.
Ein Kommentar von Henrike Roßbach in der Süddeutschen Zeitung.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) kündigte eine „Respekt-Rente“ für langjährige Geringverdiener an. „Wer ein Leben lang gearbeitet hat muss im Alter mehr haben als jemand, der nie gearbeitet hat“, so Heil, veröffentlicht auf Focus Money ONLINE.

Vom Lohn bleibt mehr übrig, mehr Geld gibt es auch für Hartz-IV-Empfänger.
Die Süddeutsche Zeitung beschreibt die zahlreichen Änderungen im Arbeits- und Sozialrecht, die Arbeitnehmer und Rentner von 2019 an im Geldbeutel spüren können.

Was ist dran an den Schreckensszenarien, mit denen die Folgen der Digitalisierung beschrieben werden? Der Ökonom Enzo Weber sieht in einem Interview mit der Wirtschaftswoche eher eine Verschiebung der Produktionsstätten und die Notwendigkeit von Weiterbildung.
Enzo Weber ist Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und Professor an der Universität Regensburg.

Arbeitgeber, die Langzeitarbeitslose beschäftigen, können ab 2019 Lohnkostenzuschüsse vom Bund erhalten. Das Handwerk hält das Programm für teuer und wenig zielführend.
Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), sagte dazu auf handwerksblatt.de: „Das Gesetz birgt die Gefahr, sich als teures, aber wenig zielführendes arbeitsmarktpolitisches Instrument zu erweisen. Es ist vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels durchaus richtig, die hervorragende Lage am Arbeitsmarkt dafür zu nutzen, endlich einen Fokus auf die Gruppe der Langzeitarbeitslosen zu richten und sie für reguläre Beschäftigungsverhältnisse fit zu machen. Dafür aber wäre der richtige Weg, sie individuell zu betreuen und dabei zu unterstützen, sich beruflich zu qualifizieren, um sie dann gezielt zu vermitteln.“

Der Mindestlohn steigt zum Jahreswechsel. Hat er die Armut verringert? Oder gar Jobs gekostet? Vier Erkenntnisse nach vier Jahren mit der Regelung.
Eine Analyse von Sören Götz auf ZEIT ONLINE.

Die SPD hadert bis heute mit den Arbeitsmarktreformen Gerhard Schröders. SPD-Chefin Andrea Nahles hat angekündigt, Hartz IV solle überwunden werden.
Der Ökonom Hans-Werner Sinn, früherer Chef des Ifo-Instituts, warnt in einem Interview mit der Hannoverschen Zeitung (HAZ) vor verheerenden Folgen, wenn das Prinzip Fordern und Fördern aufgegeben werde.

„Hartz IV bedeutet nicht Armut“: Mit diesem Satz provozierte CDU-Politiker Jens Spahn zu Jahresbeginn. Eine Betroffenen-Initiative zeigt, wie ihre Realität aussieht – und dass es um mehr geht als Geld.

2018 sei „ein turbulentes, ein verrücktes, ein entsetzliches Jahr“ gewesen, sagte der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) im Deutschlandfunk. Identitäts- und Wertediskussionen würden immer wichtiger. Die angemessenen Form, die angemessene Sprache dafür fehle aber offensichtlich noch.
Wolfgang Thierse im Gespräch mit Dirk Müller im Deutschlandfunk.

In diesem Jahr wurde viel über Gerechtigkeit diskutiert. Gut so. Politik und Öffentlichkeit sollten aber vor allem über Chancengerechtigkeit reden, denn die Weichen für ein besseres Leben werden bei den Kindern gestellt.
Ein Kommentar von Marc Beise in der Süddeutschen Zeitung.

Altkanzler Gerhard Schröder kann sich nur Nachbesserungen an seiner Agenda 2010 vorstellen. SPD-Vize Stegner will dagegen einen Neuaufbau sozialer Sicherung.
Stegner hält eine grundlegende Erneuerung des Sozialstaats für unverzichtbar. „Es geht der SPD nicht darum, sich an der Agenda 2010 abzuarbeiten. Wir müssen aber eine neue soziale Sicherung aufbauen, die den Anforderungen der Gegenwart wirklich gerecht wird“, sagte Stegner dem Tagesspiegel.

Die aktuelle Lage am deutschen Arbeitsmarkt ist angesichts immer neuer Rekordstände sehr gut. Hinter dieser glänzenden Fassade befinden sich allerdings auf der Schattenseite des jüngsten Beschäftigungswunders viele Menschen, die „unterbeschäftigt“ aus der Statistik gefallen sind oder nur auf Basis eines Minijobs arbeiten.
Das schreibt Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts und Präsident des Handelsblatt Research Institute.

Bei der Umsetzung sozialer Menschenrechte gibt es in Deutschland enorme Defizite. Kinderarmut, Wohnungsnot, prekäre Beschäftigung: In seinem neuen Staatenbericht, der der Redaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) vorliegt, schlägt der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen Alarm.
Einen Überblick über die wichtigsten Vorwürfe und Forderungen der UN und die Reaktion der Bundesregierung.

Das Jobcenter Bremen hat noch in diesem Jahr ein Informationsblatt mit den wichtigsten Hinweisen zu Fördervoraussetzungen und Förderkonditionen herausgebracht.
Zwischen Jobcenter und VaDiB e.V. wurde vereinbart, dass Förderanträge ab sofort gestellt werden können. Das Jobcenter will die Bearbeitungszeit insbesondere bei der Übernahme von Teilnehmenden aus auslaufenden Maßnahmen möglichst kurz halten.
Für das aktuelle Verfahren bei konkreten Förderanfragen zu konkreten möglichen Teilnehmer/innen (z.B. zu Teilnehmenden aus dem Bundesprogramm „Soziale Teilhabe“) hat das Jobcenter Ansprechpartner*innen in den regionalen Geschäftstellen benannt:
Geschäftsstelle Ost I; Telefon +49 421 – 4180-469; E-Mail
Geschäftsstelle Ost II; Telefon +49 421 – 2784-351; E-Mail
Geschäftsstelle Süd; Telefon +49 421 – 5660-228; E-Mail
Geschäftsstelle Mitte; Telefon +49 421 – 178-1238; E-Mail
Geschäftsstelle West; Telefon +49 421 – 2764-252; E-Mail
Geschäftsstelle Nord; Telefon +49 421 – 27649-179; E-Mail
Geschäftsstelle Nord; Telefon +49 421 – 27649-254; E-Mail
Bei Verfahren zur Meldung eines Arbeitsplatzes für §16i SGB II:
Telefon +49 421 – 178-1337; E-Mail

In der Bundestagsanhörung zum Antrag der Fraktion Die Linke und weiterer Abgeordneter am 08.10.2018 ging es um eine grundlegende Anforderung an die deutsche Sozialpolitik: Wie kann und muss ein wirksamer Ansatz aussehen, mit dem die besonders häufig von Prekarisierung und sozialer Abstiegsgefährdung bedrohte, heterogene Gruppe der Soloselbstständigen künftig besser sozial abgesichert werden kann?
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat hierzu einen eigenen Lösungsvorschlag entwickelt, der verschiedene Handlungsstränge miteinander kombinieren und damit umfassend für bessere Absicherung Soloselbstständiger sorgen soll